Immigration nach Deutschland von 1964 bis 2015

Autorin: Elisabeth Zey // Informationen zu den Analysen: http://osf.io/bnc25 

War Deutschland schon immer ein Einwanderungsland oder ist dies ein Phänomen der letzten Jahre?  Und woher kommen die Menschen, die nach Deutschland immigrieren? Die Grafiken befassen sich mit der Beantwortung dieser Fragen.


Die ersten beiden Grafiken stellen die Herkunft der Immigranten nach Kontinenten dar. Während der Fokus der ersten Grafik auf der kummulierten Darstellung der Verteilung der Kontinente liegt, zeigt die zweite Grafik den Verlauf der Herkunft getrennt nach Kontinenten über die Zeitspanne von 1964 bis 2015. Die dritte Grafik veranschaulicht den Anteil der jährlichen Immigration (rot) im Verhältnis zur bestehenden Bevölkerung (blau).

Der größte Anteil der Immigranten kommt seit 1964 aus Europa. Im angegebenen Zeitraum kommt es immer wieder zu Schwankungen. Ab 2010 zeigt sich ein Anstieg der europäischen, afrikanischen und asiatischen Immigranten im Vergleich zu den Vorjahren. Der Anteil an asiatischen und afrikanischen Immigranten verzeichnet ab 2012 einen ansteigenden Trend. Sie stellen dennoch auch in diesem Zeitraum weniger als die Hälfte im Vergleich zu den jährlichen Immigranten aus Europa dar.

Im erfassten Zeitraum sind im Schnitt jährlich etwa 841.341 Menschen nach Deutschland eingewandert. Die Immigration bewegt sich zwischen dem höchsten Wert im Jahr 2015 mit 2.136.954 Menschen und dem niedrigsten Wert im Jahr 1983 mit 354.496 Menschen. Zur Frage wann genau Menschen als Einwanderer gezählt wurden, siehe hier.

Autorin: Elisabeth Zey, Grafik erstellt in: R V3.3.3, Paket ggplot2 V2.2.1, Syntax: osf.io/bnc25 

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